Nerdfabrik
17Jan/121

Gastbeitrag: Samsung Xcover S-5690

Lisa kenne ich schon seit Ewigkeiten. Die Studentin ist begeisterte Geocacherin und bloggt auch gerne darüber.
Jetzt hat sie sich eben dafür ein outdoortaugliches Android Telefon zugelegt. Grund genug für mich, sie um ein Review für uns hier zu bitten, was sie auch sofort bejahte (danke dafür!).
Also Bühne frei für das FerrariGirlNr1!

 

Kurz nach Weihnachten habe ich beschlossen, dass ich mir nach einer Ewigkeit mal wieder ein neues Mobiltelefon gönnen möchte und habe mich auf die Suche nach dem passenden Smartphone für mich umgesehen. Ursprünglich hatte ich mit dem Samsung GT B2710 geliebäugelt, da ich bislang ein Siemens M75 besessen habe und nicht auf den Komfort eines robusten Outdoorhandys verzichten wollte. Da die Gesprächsqualität allerdings sehr zu wünschen übrig lässt, schied es aus.

Als ich mich schon fast damit abgefunden hatte, ein "normales" Smartphone zu kaufen, fiel mir das Samsung Galaxy Xcover S-5690 ins Auge.

Ein Smartphone, das gleichzeitig outdoortauglich ist! Aber bietet es auch alles, was ich mir bei einem Smartphone wünsche?

Zunächst einmal eine Auflistung der Details:

  • Maße (HxBxT): 12,2 x 6,6 x 1,2 cm
  • Gewicht: 136 g
  • Display: 3,65 Zoll (9,27 cm), 320 x 480 Pixel TFT-Farbdisplay (262.144 Farben), kapazitiver Multi-Touchscreen
  • CPU: 800 MHz Marvell MG2
  • RAM: 512 MB
  • Betriebssystem: Andoid 2.3 Gingerbread
  • Speicher (intern): 160 MB
  • SD-Karten-Slot, kompatibel bis 32 GB
  • Kamera: 3,2 MP, 2048 x 1536 Pixel, Autofokus, LED Blitz, Geo-Tagging, VGA Videos
  • Datenübertragung: Bluetooth 3.0, WLAN 802.11 b/g/b, GPRS, EDGE, HSDPA 7,2 MBit/s, HSUPA 5,76 MBit/s
  • WLAN- und USB-Tethering 
  • Kopfhöreranschluss über 3,5 mm Klinke 
  • Mini-USB Anschluss für Ladegerät und Datenaustausch
  • FM Radio 
  • IP67 zertifiziert (Wasserdicht bis 1 Meter Tiefe für 30 Minuten, Schutz vor Stößen und Staubablagerungen)
  • Akku: 1500 mAh Li-Ion
  • SAR-Wert (EU): 0,58 W/kg

Ich hatte zunächst einige Befürchtungen, dass mir das Telefon zu groß ist, weil ich mein Handy gern in der Hosentasche mit mir rumtrage und Damenhosen leider nicht die größten Taschen haben, aber es liegt wirklich sehr gut in der Hand. Selbst ich mit meinen kleinen Händen erreiche alle Bereiche des Bildschirms mit dem Daumen problemlos und das Tippen ist sowohl hochkant als auch quer sehr angenehm und flott. Auch vom Gewicht her macht es sich in meiner Tasche kaum bemerkbar, sodass ich im Moment noch in einer Phase bin, in der ich immer zur Tasche greifen muss, um zu prüfen, ob es noch da ist.

Rein vom Aussehen finde ich das Samsung sehr griffig und hochwertig. Viele Smartphones haben ein einfaches Plastikgehäuse, das Galaxy Xcover ist da schon robuster gebaut. Die Rückseite besteht aus geriffeltem Material, für die 4 Stützpunkte, die Verkratzen der Rückseite auf Oberflächen verhindern sollen, bekommt das Telefon direkt einen Pluspunkt . Der äußere Rahmen besteht aus mattem, rot metallig gefärbtem Plastik, ebenfalls mit Rillen für erhöhte Griffigkeit. Das Display an der Front soll mit Gorillaglas geschützt sein, doch dies ist das erste Manko: Obwohl ich das Xcover nur in meiner recht sauberen Hosentasche getragen habe, habe ich es geschafft, nach nur einer Woche einen kleinen Kratzer zu verursachen. Glücklicherweise ist er sehr klein, nicht tief und außerhalb des Displays, trotzdem sehr ärgerlich und seltsam, da es sich ja um Gorillaglas handeln soll . Dies war jedenfalls der Grund, aus dem ich nun eine Display-Schutzfolie aufgezogen habe - sicher ist sicher .

Das Xcover hat insgesamt 6 Tasten. Auf der Front gibt es neben dem Home-Button noch eine Menü- und eine Zurück-Taste. An der rechten Gehäuse seite befindet sich oben die Ein-/Aus-Taste und auf der linken Seite oben zwei zusammengefasste Tasten für Lautstärkeregelung bzw. Taschenlampe.

Auch wenn das Display kein AMOLED-, sondern "nur" ein TFT-Display ist, macht es in Darstellung und Schärfe kaum Abstriche. Auch kleine Schrift kann man problemlos lesen und 262.144 Farben reichen völlig für die Anwendungen als Smartphone. Sogar HQ Youtube-Videos sind meiner Meinung nach klar und farbenfroh. Angeblich können aufgrund der geringen Auflösung einige Apps nicht installiert werden und werden im Android Market gar nicht dargestellt, ich habe jedoch bislang noch nichts gefunden bzw. empfohlen bekommen, was ich nicht installieren konnte . Der Touchscreen funktioniert tadellos, obwohl ich erst dachte, ich treffe hochkant niemals die kleinen Tasten kann ich jetzt nach 2 Wochen nutzung schon blitzschnell nahezu fehlerfrei tippen. Ich treffe eigentlich immer auf Anhieb das, was ich anklicken will, auch rein- und rauszoomen (multitouch) funktioniert 1A. Außerdem muss man den Bildschirm kaum berühren, schon reagiert er, man braucht also keinen Druck ausüben (sorgt für problemloses schnelles Schreiben ).

Zum Betriebssystem kann ich nicht viel sagen, da ich bislang nur ab und zu mit den Smartphones meiner Freunde und Bekannten rumgespielt habe, aber Android 2.3 ist schnell und läuft flüssig. Lediglich bei geringem Akkustand beginnt es zu schwächeln und läd bspw. Adressbuch, Menü oder Apps langsamer als gewohnt. Außerdem leere ich immer brav den RAM von überflüssigen laufenden Diensten, daher ist mir bislang noch kein Nachteil von "nur" 800 MHz und 512 MB RAM untergekommen (Anmerkung: Das ist mehr, als mein erster PC besaß !).

Genau wie das System laden auch die Internetseiten flott. Das Surfen im Internet oder Benutzen von Apps, die Internet benötigen, geht sehr zugüg. Ich benutze bislang zwar nur WLAN, aber auch bei nur einem Strich Empfangsstärke muss ich keine Abstriche in Sachen Ladegeschwindigkeiten machen. Wie sich das Ganze bei HDSPA verhält, kann ich nicht sagen, da ich keinen Datentarif habe, das kommt aber ja auch auf den Provider und Standort an.

Ansonsten finde ich so Kleinigkeiten wie 3,5 mm Klinkeanschluss, FM Radio und Taschenlampe sehr nett. Man benötigt keine unsinnigen Adapter, um Musik oder Radio zu hören und kann sich zur Not auch mit Radio versorgen, wenn man unterwegs ist und keine Lust auf die eigene Musik hat . Die Taschenlampe ist das LED Fotolicht und wird aktiviert, indem man lange die Taste für +Lautstärke auf der linken Gehäuseseite drückt. Wirklich nützlich, wenn man spontan mal Licht braucht - das Handy hat man ja immer dabei .

Was vor allem die Geocacher unter uns interessieren dürfte: Der eingebaute GPS-Empfänger findet in angemessener Zeit Satelliten und ist recht genau. Natürlich ist die Wartezeit länger als bei meinem Garmin Oregon 300 Navi, aber ich sehe das GPS im Handy auch mehr als optionales Feature an. Zum Geocachen werde ich weiterhin mein Garmin nutzen, für den Notfall ist aber auch das Handy-GPS problemlos einsetzbar. Läuft man mit eingeschaltetem GPS mit Empfang durch die Innenstadt, aktualisiert es flüssig den Abstand zum Ziel - kein Hacken oder "Einfrieren". Angenehm !

Insgesamt bin ich sehr glücklich mit dem Samsung Galaxy Xcover. Auch nach mehr als 2 Wochen täglicher Nutzung habe ich nichts gefunden, was mich wirklich nervt . Die Android-Plattform bietet unzählige Apps für jedes Bedürfnis und mit HSDPA und WLAN kann man außerdem schnell und komfortabel im Internet surfen. Harch, ich bin einfach begeistert... Zudem hat mich der Preis überzeugt: Ich habe das Galaxy Xcover für 180 EUR über Amazon Warehouse Deals erworben. Über diese Plattform vertreibt Amazon wohl Rücksendungen, ich habe den Zustand "wie neu" gewählt und das war es auch. Ich kann mich nicht beklagen und habe 35 EUR gespart . Ende Dezember kostete es noch 215 EUR, im Moment liegt der Amazon-Preis bei stolzen 238 EUR .

27Dez/110

28C3 – Behind Enemy Lines – Fahrplan Mirror und Download

Seit heute steht das BCC wieder ganz im Zeichen des Hackings: der 28. Chaos Communication Congress hat begonnen.

Nachdem I2mo und ich letztes Jahr am 27C3 teilnehmen konnten, haben wir es dieses Jahr nicht nach Berlin geschafft und nehmen so mit den Livestreams Vorlieb.

Damit man auch weiß wann man welche Stream einschalten muss, gibt es den Fahrplan. Die offizielle Adresse events.ccc.de hält normalerweise nicht dem Sturm von Visits stand, weshalb ich mir die Mühe machte und ein paar durchsuchbare PDFs für die vier Tage erstellte.

Viel Spaß in Berlin, daheim oder bei Freunden :)

Download:

28.12.2011 - Tag 1
29.12.2011 - Tag 2
30.12.2011 - Tag 3
31.12.2011 - Tag 4

23Dez/110

Zum Fest der Liebe…

...ein kleiner Google Link:

http://www.google.de/#hl=de&cp=97&gs_id=b7&xhr=t&q=sqrt(cos(x))*cos(200+x)%2Bsqrt(abs(x))-0.7)*(4-x*x)%5E0.01,sqrt(9-x%5E2),+-sqrt(9-x%5E2)+from+-4.5+to+4.5&pf=p&sclient=psy-ab&source=hp&pbx=1&oq=sqrt(cos(x))*cos(200+x)%2Bsqrt(abs(x))-0.7)*(4-x*x)%5E0.01,sqrt(9-x%5E2),+-sqrt(9-x%5E2)+from+-4.5+to+4.5&aq=f&aqi=&aql=&gs_sm=&gs_upl=&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.,cf.osb&fp=530d1fcf42162873&biw=640&bih=679

Frohe Weihnachten an alle Leser!

 

PS: Wer sehen will was dahinter steckt:

19Dez/110

Entanglement – schönes Spiel auf HTML5 Basis

Gopherwood Studios hat mit Entanglement ein schönes Spiel im Angebot, bei dem es darum geht eine möglichst lange Verbindung zu schaffen ohne den Rand oder den Startpunkt zu berühren.

Umgesetzt wurde Entanglement in HTML5 und macht daher für einen Technikliebhaber natürlich doppelt Spaß.

(Danke an Christian)
18Dez/110

Friends of WikiLeaks – Social Network für Unterstützer von WikiLeaks

Wikileaks LogoNeues rund um WikiLeaks:
Die Whistleblower Plattform hat ein eigenes Soziales Netzwerk gegründet um seine Unterstützer enger miteinander zu vernetzen. Friends of WikiLeaks nennt sich das und ist derzeit zwar noch eine Beta, aber man kann ja mal reinschauen.

Den Sinn und Zweck von FoWL erklärt ein Manifest auf der Seite:

FoWL wurde aufgebaut um Unterstützung (sei er materieller Form, durch …ffentlichkeitsarbeit oder in anderer Form von Solidarität) jedem zukommen zu lassen, der sich aufgrund der Veröffentlichung von Informationen zur Erwirkung einer gerechteren Gesellschaft in Gefahr befindet.

Seit seiner Gründung sind viele kleine Gruppen zur Unterstützung von Wikileaks entstanden. Sie haben sich ohne globalen Zusammenhang geformt und nur eine kleine Fraktion der Leute, die Wikileaks unterstützen haben einen Weg gefunden gemeinsam die Organisation praktisch zu verteidigen. FoWL wird diese Leute, Gruppen und Organisationen vernetzen, so dass sich Synergien ergeben können und wir gemeinsam produktiv und effizient arbeiten können.

Die dezentralen Netzwerke rund um WikiLeaks sollen erhalten bleiben, aber durch FoWL besser koordiniert werden. Sie sollen so weiterhin als Ausweichmöglichkeit dienen wenn WikiLeaks angegriffen wird.

Die Registrierung:
Zunächst gibt man seine üblichen Daten an: Email Adresse, Kennwort.
Direkt danach wird (ausdrücklich) nach dem ungefähren Wohnort gefragt. Im zweiten Schritt vergibt man sechs Sprachslots, mit deren Hilfe einem Kontakte zugeteilt werden. In meinem Falle habe ich englisch und deutsch vergeben.
Zu guter Letzt wird von einem noch ein kleiner Text verlangt in dem man kurz begründen soll warum man sich anmeldet.
Gleich nach der Eingabe des schlecht lesbaren Captchas erhält man die ebenfalls übliche Aktivierungsmail.

Ich habe mich bei FoWL angemeldet und bin nun gespannt wie es weiter geht.

29Aug/113

MacOS X und spitze Klammern auf Standard-Tastatur

Wer unter MacOS X eine "normale" Tastatur (also keine von Apple ;) ) benutzt, kennt vielleicht das Problem das OS X die Taste mit den spitzen Klammern " <>| " (rechts neben shift) mit dieser hier " " (links neben der 1) vertauscht. Das nervt grade, wenn man viel html schreibt und ständig spitze Klammern für die Tags braucht. Beim ersten Anschließen der Tastatur kommt normalerweile ein Assistent zum konfigurieren der Tastatur. Ist die Tastatur aber schon bekannt, kommt der Assistent nicht mehr.

Hier eine Anleitung um den Aufruf des Assistenten zu provozieren:

  1. Den Finder Öffnen und im Verzeichnis /Library/Preferences die Datei com.apple.keyboardtype.plist in com.apple.keyboardtype.plist.bak umbenennen.
  2. Jetzt die Tastatur abstecken und wieder einstecken.
  3. Der Tastatur-Assistent erscheint:
  4. Taste neben der linken shift-Taste drücken:
  5. Die Tastatur sollte nun richtig funktionieren! Wenn nicht, könnte es helfen den Mac mit ausgesteckter Tastatur neuzustarten und nach dem reboot den USB-Stecker wieder reinzustecken.

Bei mir hat das so mit einer Wireless Logitech Tastatur unter MacOSX 10.6.8 funktioniert.

 

8Jul/110

Minecraft.print() – 3D Objekte aus Minecraft heraus drucken

Ich muss gleich noch ein cooles Video posten nachdem aptgetupdateDE es hatte: ein Script mit dessen Hilfe man Objekte aus Minecraft heraus mit Hilfe eines 3D Druckers drucken kann. Verdammt coole Idee!

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[Pierce]

8Jul/113

Großartiger Minecraft Bahnhof

Schaut euch das Video der Entstehung eines riesigen Bahnhofs in Minecraft an:

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Überawesome!

[Pierce]

[via Failblog]
6Jul/110

Roomba Art

© Mike Bala on Flickr

Sollte ich in die Verlegenheit kommen mir einen Staubsauger zulegen zu müssen, dann wird es definitiv ein Roomba. Wieso?

1. Ich hasse Staub saugen
2. Ich wollte schon immer einen eigenen Roboter
3. Der Roomba ist ein Staub saugender Roboter für den es viele tolle Hacks gibt!

Heute nun twitterte Chris Marquardt einen Link, der mich zu einer Flickr Galerie voller Roomba Langzeitbelichtungen führte. Hell yeah!

Da sind ein paar wirklich künstlerisch wertvolle Werke bei:

 

© Matt Apps on Flickr

Es wird deutlich, dass die Aussage des Herstellers iRobots zu stimmen scheint: ein Roomba reinigt einen Raum durchschnittlich vier Mal bevor er ihn als sauber ansieht.

Mein Liebling:

© Mike Bala on Flickr

Also: Falls ihr einen Roomba, ein paar LEDs und eine Kamera habt: unbedingt mitmachen!

30Jun/110

WikiLeaks Mastercard Parodie

Wunderbarer Werbespot von WikiLeaks:

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[Pierce]

[via Nerdcore]